In eigener Sache: Da Bremen wohl nicht nur linksprovinziell ist, sondern auch außerhalb der festgefahrenen Szene schmerzlich so etwas wie städtische Strukturen vermissen lässt, erreichten uns in den letzten Tagen immer wieder Gerüchte, Anfragen und Pöbeleien, welche alle gemein hatten, uns eine terminologische Nähe zur Linkspartei nachzusagen, sprich uns als Nachfolgegruppe des sogenannten und mittlerweile zum Glück aufgelösten „Lak-Shalom“ zu diskreditieren. Angesichts des exorbitant großen Elends der Linken und ihres antizivilisatorischen Bestrebens, die Menschheit in eine Viehhorde zu verwandeln, in der sie selbst eine avantgardistische Rolle einzunehmen gedenken, gut gepaart mit dumpfem Gemeinschaftsgefühl, Affinität zum politischen Islam und chronischen, bis ins Mark antisemitischen Totalausfällen, reiht sich Gysis Bande fest in die globale Linke ein – die, wie jeder weiß, für Mord an Klassenfeinden, tote Juden und Etatismus steht –, und es verbietet sich damit automatisch über eine Dialektik des Sozialismus einhergehend mit der real existierenden Linken überhaupt nur nachzudenken. Auch dann, wenn versucht wird, den poststalinistischen Mief mit einem emanzipatorischen Anstrich weißzuwaschen, wie es seitens des „Bak-Shaloms“ geschieht – der linksinstitutionell bleibt und über das geistige Regredieren seiner restlichen Parteigenossen nicht hinwegtäuschen kann.